Internationales Erbrecht - Japan

Japan

Quellen

Haager Übereinkommen über das auf die Form letztwilliger Verfügungen anzuwendende Recht vom 5.10.1961; Act No. 78 of June 21, 2006 (IPR-Gesetz).

Allgemeines Erbstatut

Maßgebend ist das Heimatrecht des Erblassers, Art. 36 IPR-Gesetz.

Die rechtlichen Folgen eines Testaments richten sich nach dem Recht der Staatsangehörigkeit des Erblassers zum Zeitpunkt der Testamentserrichtung, Art. 37 (1) IPR-Gesetz.

Die Folgen des Widerrufs eines Testaments bestimmen sich nach der Staatsangehörigkeit des Erblassers zum Zeitpunkt des Widerrufs, Art. 37 (2) IPR-Gesetz.

Weiterverweisung und Rückverweisung

Verweise auf das Recht eines anderen Staates schließen dessen Kollisionsnormen ein (Gesamtverweisung), vgl. Art 41 IPR Gesetz.

Rechtswahl

Eine Rechtswahl ist im Rechtsanwendungsgesetz nicht vorgesehen.

Testamentsformstatut

Die Wirksamkeit einer letztwilligen Verfügung bestimmt sich nach dem Haager Übereinkommen.


Letzte Änderung: 19.06.2014



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Eine Liste deutschsprachiger Rechtsanwälte und Notare, die in diesem Staat praktizieren und möglichweise zum Erbrecht des Staates beraten, finden Sie aber unter Umständen auf der Seite des deutschen Konsulats. Hierfür sollten Sie die Begriffe „Anwaltsliste“ und „Konsulat“ mit dem Namen des betreffenden Staates in einer Suchmaschine eingeben.

Gutachten zum Erbrecht dieses Staates erhalten Sie möglicherweise über das Deutsche Notarinstitut (DNotI) oder das Max-Planck-Institut für Internationales Privatrecht.